Musikinstrumente

Bausatz, Restaurierung, Intarsien/Maketterie

Orgel der Johanneskirche in Stuttgart-Stammheim

Verzierung der Klaviaturbacken (jeweils seitlich an den Tastenreihen) mit einer Maketterie in klassischer, barocker Art aus geometrischen Mustern in verschiedenen Furnieren, wie Nussbaum, Ahorn und Ebenholz ausgelegt. Oberfläche mehrschichtig mit Schellack versiegelt. Anläßlich des Orgelneubaus im historischen Gehäuse von Walker, 1831, durch Orgelbau Plum, Marbach, 1984.

 

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Bildquelle: Patrick Gläser 2015, Organindex.de:

http://organindex.de/index.php?title=Stuttgart/Stammheim,_Johanneskirche



Zweimanualiges, französisches Cembalo

Weiterbau eines teils vorgefertigten Bausatzes der Firma Zuckerman durch meinen Vater und mir. Geometrischer Musterentwurf zur Verzierung durch reichhaltige Intarsien/Maketterie nach barocker Manier aus verschiedenen Furnieren über den Manualen auf der Stirnleiste (Ebenholz, Ahorn, Limba, Nussbaum, Mahagoni) und auf der Springerleiste  über den Saiten (Nussbaum, Ahorn, Ebenholz, Mahagoni, Messingsblech) . Oberflächen mit feinsten Hartöl mehrschichtig angelegt und gewachst. 1993/94.

 

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Entwurfszeichnungen



Restaurierung einer indischen Sitar

Eine ältere, schadhafte Sitar eines Freundes reizte mich sehr zum  Restaurieren. Eine üble Überraschung gab es an dem vermutlich aus den 70iger Jahren stammenden Instrument nach dem Entfernen der alten Saiten und dem Abbeizen der Lackschichten. Eine Lockerung des Halses am Übergang zum Resonanzkörper, ein neuralgischer Punkt, wurde festgestellt. Eine Sitar mit wackelndem Hals,... das ging ja nun gar nicht!

Welche Maßnahmen waren zu ergreifen, um das Instrument zu retten, wieder spielbar zu machen und zu verschönern? Mithilfe des gefundenen und gesammelten Sitarwissens im Internet konnte ich einen detaillierten Sanierungsplan aufstellen:

Festigung der Verbindung Hals und Resonanzkorpus durch "Verzapfung" mit 8mm Buchenrundstäben und Fischleiminjektionen, Abbeizen der alten Lackoberflächen bis auf die natürliche Oberfläche des Tropenholzes, leichtes Beizen zur Vereinheitlichung der Farberscheinung, mehrschichtiges Ölen mit Hartölen und eine Schutzschicht aus Wachs. Reparatur des zerbrochenen zweiten Resonanzkörpers, neue Halterung für diesen am Sitarhals, sämtliche Saiten und Feinabstimmer neu, Bünde neu gebunden, reine Stimmung mit a'=432Hertz. 2018.

 

Vor der Restaurierung

Nach der Restaurierung

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Ihr Wunsch für die Venusholz-Werkstatt

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